Technik spielerisch vermitteln!
Interesse frühzeitig wecken!

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KiWiZ e.V. - Ziele und Bausteine

Schwerpunkt der Vereinsarbeit des KiWiZ e.V. ist die aktive Unterstützung von Kindertagesstätten, Kindergärten und Grundschulen bei ihrer Aufgabe, Kinder und Jugendliche für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern. Dazu wurden vier konkrete Handlungsfelder identifiziert:
  • Aufbau eines regionalen Netzwerks, um Aktivitäten zu bündeln
  • Vermittlung von Patenschaften zwischen Grundschulen und Unternehmen
  • Aufbau einer Support-Plattform für Lehrkräfte
  • Durchführung von Bildungsmaßnahmen in Grundschulen und Kindergärten

Durch praxisnahe und handlungsorientierte Heranführung an Technik wird die Erziehung in diesen Fächern gefördert. Ziel ist es, langfristig eine Vielzahl von Jugendlichen für mehr Engagement in technischen Berufe zu gewinnen

5. KiWiZ-Forschungspreis: Grundschulen üben sich im Brückenbau

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Hannover, 17. Juli 2015 – „Baut eine Brücke!“ so lautete das Motto des diesjährigen Forscherpreises des Vereins Kind-Wissen-Zukunft e.V. Seit fünf Jahren unterstützen die KiWiZ-Mitgliedsunternehmen Grundschulen in der Region Hannover, um den Technikunterricht an Bildungseinrichtungen nachhaltig zu fördern. Das Konzept sieht vor, dass Grundschullehrerinnen und -lehrer zunächst an Schulungsveranstaltungen über den Umgang mit der Technikkiste teilnehmen, die dann den Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Durch das Engagement der Partnerunternehmen konnte bereits weit über die Hälfte aller Grundschulen in Hannover mit speziellen Technikbaukästen ausgestattet werden, ein Rekord im bundesweiten Vergleich. 2015 fand der KiWiZ Forscherpreis bereits zum fünften Mal statt.

Austragungsort des Wettbewerbs war die VHV Allgemeine Versicherung AG in Hannover. Vorstandsmitglied Dr. Per-Johan Horgby ist mittlerweile ein echter Fan der KiWiZ-Aktivitäten: "Ich bin beeindruckt, welche kreativen Modelle entstehen, wenn Kinder mit Technikbaukästen und Holz Brücken bauen. Die Bauingenieure der Zukunft habe ich heute kennengelernt. Toll! Und ich freue mich, dass sich so viele Schulen und Lehrer für die Idee begeistern können, Kinder im Grundschulalter spielerisch mit Technik vertraut zu machen.“

Über 30 kreative und technisch eindrucksvolle Brückenlösungen präsentierten die Grundschülerinnen und -schüler den kritischen Augen einer Jury. Neben Sepp D. Heckmann, Vorstand des KiWiZ e.V., und Dr. Axel Jentzsch als Vertreter der Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V. gehörte auch Gastgeber und VHV-Vorstandsmitglied Dr. Per-Johan Horgby zu den diesjährigen Juroren. Mit Dr. Guido Rettig (TÜV Nord) und Katja Meyer-Kobbe (MeKo Laserbearbeitung) standen zwei weitere Gutachter bereit, um die gezeigten Arbeiten der jungen Nachwuchsforscher zu bewerten.

Insgesamt sechs Preise in verschiedenen Kategorien wurden in diesem Jahr vergeben. Den Preis in der Kategorie „Kreativität“ sicherte sich die Henning-von Tresckow-Grundschule aus Hannover mit einer aufwändig gestalteten und dekorierten Zugbrückenlösung. In der Kategorie „Technik“ gewann die Friedrich-Ebert-Schule aus Hannover-Badenstedt den begehrten Preis Die beste Umsetzung des Themas sprach die Jury der Grundschule Grasdorf zu. Drei weitere Sonderpreise für „Junge Forscher“ gingen an die Grundschule Tegelweg, die Grundschule Pestalozzischule und die Grundschule Beuthener Straße. Neben einer 3D-Hologramm-Trophäe mit dem Gesicht des berühmten Forschers Albert Einsteins können sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Ihrer Schule zudem über ein beachtliches Preisgeld freuen.

Grundlage des diesjährigen KiWiZ-Forscherpreises waren Projektarbeiten mit dem KiTec-Baukasten zum Thema Brückenbau. Hierbei wurden die technischen Kompetenzen der Kinder gezielt gefördert. Nachdem die Schülerinnen und Schüler sich mit dem Baumaterial und den entsprechenden Werkzeugen vertraut gemacht hatten, legten sie zunächst einen sogenannten Werkzeugführerschein ab. Anschließend wurde gemäß der Aufgabenstellungen eine Lösung entwickelt und umgesetzt. Die jeweils besten Brückenbau-Projekte einer Schule konnten dann für den KiWiZ-Forscherpreis angemeldet werden. Insgesamt sechzehn Schulen nahmen mit je einem fünfköpfigen Schülerteam die Einladung an und wetteiferten um die begehrte Auszeichnung.

Dr. Guido Rettig, Vorstandsvorsitzender der TÜV Nord AG, war angetan von der Vielfalt und der Qualität der Ergebnisse der einzelnen Teams: „Die heute gezeigten Projekte zeigen ein enormes Entwicklungspotential der Teilnehmer. Jedes Exponat war etwas Besonderes. Wir hatten innerhalb der Jury keine leichte Aufgabe.“ Für Dr. Axel Jentsch, dem Vertreter der Wissensfabrik e.V., die die KiTec-Baukästen nach neuesten pädagogischen Erkenntnissen konzipiert haben, hat das Engagement von KiWiZ Modellcharakter: „Wir freuen uns, dass in Hannover das Thema Technikförderung so konsequent angegangen wird. Mit dem KiWiZ e.V. haben wir hier in der Region einen starken Partner, der unsere Ideen und Arbeiten perfekt ergänzt.“

Am Nachmittag beging der Verein „Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland“ dann sein zehnjähriges Jubiläum in den Räumen der VHV-Versicherungen. Key-Note Speaker war Ministerpräsident Stephan Weil.

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Arbeitsweise und Partner

Statt das Rad neu zu erfinden, hat sich KiWiZ zur Aufgabe gemacht, bestehende Konzepte zu nutzen und zu kombinieren. Ein wichtiger Partner von KiWiZ ist die Wissensfabrik mit über 100 Unternehmen und unternehmensnahen Stiftungen. Hier wurden bereits spezielle Unterrichtskonzepte sowie das zugehörige Material nach anerkannten didaktischen Richtlinien entwickelt und erprobt. Am 20.10.2009 wurden von der VHV Gruppe, der Siemens Stiftung und dem TÜV Nord die ersten Kooperationsverträge mit Grundschulen und der Wissensfabrik feierlich unterzeichnet.

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